Belluno entdecken: Tor zu den UNESCO-Dolomiten, Geschichte, Natur und ideale Lage nahe den Olympischen Winterspielen.
Belluno, bekannt als die Leuchtende Stadt, liegt in strategischer Lage als Tor zu den Dolomiten, einem UNESCO-Weltnaturerbe, und als wichtige Verbindung zwischen Alpenraum und venezianischer Ebene. Die Stadt vereint Eleganz, Natur und Lebensqualität auf harmonische Weise.
Die Altstadt, umgeben vom Fluss Piave und dem Bach Ardo, besticht durch Architektur des frühen 20. Jahrhunderts, stimmungsvolle Plätze, historische Brunnen und kulturelle Sehenswürdigkeiten wie das Stadtmuseum im Palazzo Fulcis. Belluno ist eine überschaubare, fußgängerfreundliche Stadt, eingebettet zwischen den Voralpen, dem Monte Serva, der Schiara-Gruppe und einer ländlichen Landschaft mit zahlreichen sehenswerten Dörfern.
Belluno ist zudem die einzige italienische Provinzhauptstadt, deren Gemeindegebiet einen Nationalpark umfasst: den Nationalpark Belluneser Dolomiten. Diese Besonderheit macht Belluno zu einem idealen Ausgangspunkt für Outdoor-Aktivitäten und nachhaltigen Tourismus.
Der Schriftsteller Dino Buzzati, selbst aus Belluno stammend, beschrieb die Stadt als eine faszinierende Verbindung zwischen venezianischer Eleganz und der geheimnisvollen Welt der nordischen Berge.
Die Geschichte Bellunos reicht bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurück, als venetische und keltische Völker hier siedelten. Der Name stammt vermutlich vom keltischen Belodonum, „leuchtende Anhöhe“. Nach der römischen Zeit folgten Jahrhunderte wechselnder Herrschaften, darunter die lange Phase unter der Republik Venedig (1404–1797), die das Stadtbild nachhaltig prägte. 1866 wurde Belluno Teil des Königreichs Italien.
Heute gewinnt Belluno dank der Nähe zu den Austragungsorten der Olympischen Winterspiele zunehmend internationale Bedeutung und präsentiert sich als authentisches Reiseziel im Herzen der Dolomiten.