Kurze, aber interessante Wanderung im Vorgebirge, zwischen venezianischen Villen und Spuren antiker Krieger.
Der Ausgangspunkt befindet sich im Freizeitbereich des Stadtteils, etwas außerhalb des Zentrums von Maras, wenn man aus Richtung Sospirolo kommt. Entlang des Weges, nachdem man den Kindergarten (blaues Gebäude mit Spielplatz) und die ehemalige Molkerei von Maras passiert hat, erreicht man den Süd-Eingang von Villa Sandi-Zasso, einem prächtigen Bau aus dem 18. Jahrhundert. Man kehrt bis zur ehemaligen Molkerei zurück (ca. 200 m) und nimmt links den steilen Weg, der sie umschließt.
Bei einem Gabelung mit einem Kapitell geht es weiter auf der linken Straße durch das interessante Feuchtgebiet “la Fossa”, um nach etwa 500 m die Kirche San Biagio in Moldoi zu erreichen, in der Nähe von Villa Sandi-Zasso, mit einem schönen Blick über das Tal, den Pizzocco und das charakteristische Horn des Pizzocchetto.
Die Umgebung wird von Mufflons, Rehen und Luchsen häufig am Morgen besucht. Von der Kirche kehrt man etwa 100 m zurück und nimmt links den Schotterweg, der zur Hochebene von Staolaz führt. An einem charakteristischen ländlichen Gebäude vorbei, geht es weiter in den Wald. An der Quelle von Levinoz (auch der Pilotti genannt, das alte Dorf darüber) nimmt man rechts einen absteigenden Weg, der von Trockenmauern gesäumt ist.
Erreicht man die asphaltierte Straße, folgt man ihr links für etwas mehr als 100 m und nach einem Wohnhaus nimmt man einen Weg rechts, der sanft ansteigt. Hält man immer rechts, erreicht man die Straße, die zu “la Mandra” führt. Man fährt den Schotterweg hinunter und nach einem renovierten ländlichen Gebäude geht man rechts auf einer sanften Steigung über eine Wiese, bis man einige neu gebaute Häuser erreicht. Folgt man dem Dienstweg zu den Häusern, gelangt man zur Hauptstraße. Man hält sich links und an der nächsten Gabelung erneut links, bis man den kleinen Platz im Dorf Maras erreicht, an dem die Kirche San Bartolomeo liegt, der Schutzpatron des kleinen Dorfes.
Das Dorf ist einen Besuch wert, da man dort einige Häuser mit dem charakteristischen “Piol” finden kann, ein Kapitell, das der Madonna gewidmet ist, mit der nahegelegenen Quelle, und im Park von Villa Zanchi steht eine jahrhundertealte Buche, neben einem römischen Grenzstein zur Flächenaufteilung. Setzt man die Fahrt entlang der Vorgebirgsstraße fort, erreicht man den Ausgangspunkt.
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