Dank ihrer beneidenswerten Lage ist die Valbelluna ein wahres Paradies für Mountainbiker. Die Wege führen hinauf zu Gipfeln, von denen der Blick von den schroffen Dolomiten bis nach Venedig und zur Adria schweift. Das Angebot ist riesig und bietet sowohl für Einsteiger als auch für Profis das Richtige. Sie radeln durch Landschaften von unvergleichlicher Schönheit, eingebettet zwischen zwei UNESCO-Welterbestätten: den Dolomiten im Norden und den Prosecco-Hügeln im Süden. Die Erkundung der Voralpen auf dem Sattel ist die perfekte Mischung aus Abenteuer, sportlicher Herausforderung und der erholsamen Stille der Natur.
Neben der Natur erwarten Sie architektonische Schätze, herzliche Gastfreundschaft und erstklassiger Service für Radfahrer. Egal, ob Sie technisches Offroad-Gelände lieben oder entspannt die Natur genießen wollen – die Valbelluna hat die passende Route. Denken Sie jedoch immer an die Sicherheit und nehmen Sie Rücksicht auf Wanderer und andere Radfahrer.

Auf den Spuren des Giro d’Italia
Der Giro d’Italia kam 1937 zum ersten Mal in die Dolomiten und entfachte eine Leidenschaft, die bis heute Profis und Hobbysportler gleichermaßen antreibt. Während Klassiker wie das Giau-Joch oder das Pordoijoch ganz in der Nähe liegen, haben die Anstiege rund um Belluno und Feltre Radsportgeschichte geschrieben.
Ein Beispiel ist der Nevegàl: Erstmals 1962 befahren, bot er 2011 eine der denkwürdigsten Shows der Giro-Geschichte. Alberto Contador, der „Pistolero“, triumphierte in einem legendären Bergzeitfahren vor Vincenzo Nibali und begeisterte die Massen.
Nicht zu vergessen der Passo Croce d’Aune. Hier, am 4. November 1924, verlor der junge Tullio Campagnolo ein Rennen, weil seine gefrorenen Hände das Hinterrad nicht lösen konnten. Dieser Moment war die Geburtsstunde der Schnellspanner und der modernen Gangschaltung. Auf diesen Hängen veränderte sich der Radsport für immer. Wer eine besondere Herausforderung sucht, sollte den Monte Grappa bezwingen – nicht nur wegen des Fahrvergnügens, sondern auch als Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, wie es der Giro bei seiner 100. Ausgabe im Jahr 2017 eindrucksvoll tat.